BTV'er am Terrific in Crans-Montana

05.08.2004 00:00  |  ()

Am 25. Juli fand in Crans-Montana das Terrific, eine Stafette der besonderen Art statt. Mit dabei waren auch zwei Teams mit BTV-Beteiligung.



terrific [tә'rıfık] umg. 1. toll, fantastisch 2. Geschwindigkeit usw.: wahnsinnig. Soweit der Langenscheidt. Auf das Terrific in Crans-Montana treffen alle diese Begriffe zu. Terrific, das heisst zehn Teilstrecken nämlich Inline, Bike (Aufstieg), Berglauf, Skifahren, Langlauf, Tallauf, Bike (Abfahrt), Geländelauf, Schwimmen, Rennvelo. Jeweils acht Teammitglieder teilen sich dieses Programm (der Berg- und Tallauf und die zwei Strecken auf dem Bike werden jeweils von der gleichen Person absolviert). Die Rennstrecke führt von Crans-Montana bergauf bis auf den Gletscher „Plaine Morte“ auf fast 3000m Höhe, wo Skifahren und Langlauf ausgetragen werden und dann wieder zurück. Dabei sind die die Distanzen nicht gigathletisch lang sondern die meisten Disziplinen dauern zwischen einer halben und einer Stunde. Das Terrific ist somit auch ohne spezielles Training machbar und erlaubt es auch, sich mal in einer anderen Disziplin zu versuchen.

Dank grossem Einsatz ist es „Teammanager“ Philippe Döbeli dieses Jahr gelungen zwei Mannschaften für diesen Event zusammenzustellen. Die Teams „la nuit blanche“ und „la nuit noire“. In den Reihen dieser zwei Teams finden sich einige aktive oder ehemalige BTVler. Bei „la nuit noire“ Tobias Bertschi (Berglauf) und Andrea von Däniken (Geländelauf), bei „la nuit blanche“ Georg Schärer (Bike), Martin Eichler (Berglauf), Philippe Döbeli (Langlauf), Mark Bächli (Geländelauf) und Stephan Fischer (Rennvelo). Die meisten davon sind Wiederholungstäter, sie waren letztes Jahr schon dabei.

Beiden Teams ging es in erster Linie darum ein tolles Wochenende zu verbringen (inklusive Ausgang am Samstagabend), Ränge und Zeiten standen eher im Hintergrund und es waren denn auch einige kleine Äuglein auszumachen, die am Sonntagmorgen aus ihren Zelten in die Sonne blinzelten. Ganz anders bei den prominent zusammengesetzten Spitzenteams. Da waren unter anderem Alexandre Moos, (Bike), Reto Burgermeister, Laurence Rochat (Langlauf), Martin von Känel (Geländelauf) und Steve Zampieri (Rennvelo) am Start.

Doch auch ohne ganz vorne mitmischen zu können wird das Rennen für alle von uns zu einem tollen Erlebnis. Frenetische Zuschauer an der Strecke, ein nicht alltäglicher Berglauf bis auf 3000m, zum Teil im Schnee, Langlauf in Höhenluft und matschigem Schnee, ein Bike-Downhill auf abgesperrter Strecke, Schwimmen im 17 Grad kalten Bergsee ohne Neoprenanzug, ein unermüdlich begeisterter Speaker (à la Sascha Ruefer nur halt französisch), unser Team-Spirit und die rundum perfekte Organisation tragen das ihre dazu bei.

Zum Schluss klassiert sich die etwas ambitioniertere Mannschaft „la nuit blanche“ in einer Zeit von 4:38:20 auf dem respektablen 27. Rang von 123 Teams (Siegerzeit 3:27:43), „la nuit noire“ kommt in 6:41:54 auf Rang 118.

A la prochaine

GS

P.S. Die Bilder zu diesem Event koennen in der Gallery bewundert werden.


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